Semalt: Was ist ein Spam-Bot und wie blockiert man ihn?

Wenn Sie sich bei Google Analytics angemeldet haben und in Sitzungen einen plötzlichen Anstieg festgestellt haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Bots und Empfehlungs-Spam Ihre Website erreicht haben. Auf einen Blick haben Sie vielleicht das Gefühl, dass Sie dadurch Umsatz und Leads erzielen. Wenn Sie sich jedoch eine Quelle der Sitzungen genauer ansehen, erhalten Sie eine Vorstellung davon, woher der Datenverkehr kommt. Spambots sind hauptsächlich für den Website-Verkehr von geringer Qualität verantwortlich. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Webmaster darüber beschwert, dass Referrer-Spam-Bots ihre Websites crawlen, und es sieht so aus, als hätten die realen Personen Ihre Webseiten besucht. Die Black-Hat-SEO und die negativen Spam-Bots können Ihre Google Analytics-Daten in großer Zahl verzerren. Darüber hinaus werden diese Bots angezeigt, wenn sie Ihre Website mehrmals besucht haben, die Absprungrate beträgt jedoch 100%. Sie erhalten keine positiven Daten und das Ranking Ihrer Website nimmt von Tag zu Tag ab.

Was ist ein Spam-Bot?

Frank Abagnale, der Semalt Customer Success Manager, erklärt, dass Bots automatisierte Programme sind, die Aktionen ohne manuelle Eingabe ausführen können. Ein Bot ist dafür verantwortlich, eine Reihe von Aufgaben auszuführen, die eine reale Person innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen erledigen kann. Bots benötigen nur wenige Sekunden, um mehrere Aufgaben gleichzeitig auszuführen, und werden erstellt, um Ihre Site unnatürlich zu besuchen.

Der Unterschied zwischen illegitimen und legitimen Bots

Die legitimen oder echten Bots gehören zu Suchmaschinen wie Bing, Yahoo und Google. Sie können Ihre Website indizieren und alle Ihre Seiten in den Suchmaschinenergebnissen anzeigen . Diese Bots schaden Ihrer Website in keiner Weise, während die illegitimen Bots Ihrer Website schaden sollen. Es sieht so aus, als ob sie Ihre Site besuchen und Ihnen viele Aufrufe verschaffen können, aber sie sind nicht site-freundlich und werden als negative Bots bezeichnet. Die häufigsten und bekanntesten Spam-Empfehlungs-Bots sind event-tracking.com, free-share-buttons.com, social-buttons.com, darodar.com und get-free-traffic-now.com.

Es gibt einige Variationen dieser Websites, und ihre URLs werden automatisch in den Google Analytics-Konten angezeigt. Wenn Sie ihren URLs folgen, um mehr über diese Unternehmen und ihre Werbepakete zu erfahren, besteht die Möglichkeit, dass sie Ihrer Website schaden. Wenn in Ihrem Google Analytics-Konto beispielsweise ein Empfehlungs-Spam (siehe-Ihre-Website-Hier.com) angezeigt wird, sollten Sie diesen so schnell wie möglich entfernen.

Wie blockiere ich Spam-Bots in Ihrem Google Analytics-Konto?

Fast alle Spam-Empfehlungsseiten sind große Straftäter und sollten so schnell wie möglich beseitigt werden. Wenn Sie in Ihrem Google Analytics-Konto auf einen neuen Empfehlungs-Spam stoßen, sollten Sie diesen herausfiltern. Der Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass die schlechten Bots Ihre Website immer wieder besuchen. Dies bedeutet, dass sie die Ressourcen Ihres Servers beanspruchen und sich auf die Ladegeschwindigkeit Ihrer Site auswirken. Es ist jedoch möglich, die .htaccess-Datei zu verwenden, um alle Spam-Websites zu blockieren. Es ist erwähnenswert, dass die .htaccess-Datei eine leistungsstarke Methode ist, um eine gesamte verdächtige Site zu blockieren. Der erste Schritt besteht darin, einen bestimmten Code in Ihre .htaccess-Datei einzufügen. Wenn diese Datei nicht ordnungsgemäß funktioniert, sollten Sie eine neue .htaccess-Datei in das Stammverzeichnis der Domäne hochladen.

Eine weitere schnelle und einfache Möglichkeit, Spam-Bot zu beheben, besteht darin, erweiterte Filter in Ihrem Google Analytics-Konto zu erstellen. Melden Sie sich in Ihrem Konto an und klicken Sie auf die Registerkarte Admin. Von hier aus sollten Sie zur Option "Neue Ansicht erstellen" wechseln. Im Abschnitt "Name der Berichtsansicht" wird die Schaltfläche "Spamfrei" angezeigt. Hier müssen Sie auf die Option Neuer Filter klicken und vergessen nicht, Ihren Filter zu benennen.